Plötzlich Papa

Erst bekommt man aus dem Nichts ein 3 Monate altes Kind in die Hände gedruckt und soll es auf eigene Faust erziehen. Und dann erscheint nach 8 Jahren plötzlich die Mama und will ihr Kind zurückfordern? So etwas ist doch echt eine Schweinerei!
Aber macht euch keine Sorgen, mir ist das nicht passiert. Sondern Samuel (gespielt von Omar Sy) im Film „Plötzlich Papa“, als er seine angebliche Tochter von Kristin (gespielt von Clemence Poesy) bekommen hat.

Aber jetzt noch einmal von ganz von vorne. Samuel lebt am Anfang des Films in Südfrankreich und hat ein unbeschwertes Leben mit vielen Frauen, Partys und Meer. Bis eben eine seiner Bekanntschaften auftaucht und ihm klarmachen möchte, dass sie ihm sein Kind zurückgeben möchte. Und als sie schließlich verschwunden war, wollte Samuel sie wieder in London aufsuchen und ihr das Kind zurückgeben. Doch in London hatte er mit der Suche schließlich kein Erfolg, aber er ist dort schließlich trotzdem mit seiner neu gewonnenen Tochter geblieben. Denn er hatte dort eine Stelle als Stuntmann bekommen, die er auch bitternötig hatte. Als er nämlich Südfrankreich ohne Vorwarnung verlassen hatte, hatte ihn seine französische Arbeitgeberin ohne weitere Diskussionen gefeuert. Also blieb ihm schlussendlich nichts übrig als seine Tochter alleine in London mit der Hilfe seines neuen Chefs aufzuziehen.

Bis eben nach 8 Jahren wieder seine alte Liebe aufgetaucht ist und plötzlich ihr Kind zurückgefordert hatte. Etwas, was sie schlussendlich auch durchsetzen konnte, da sich herausgestellt hatte, dass nicht einmal Samuel der Vater des Kindes war.
Schlussendlich war das auf jeden Fall ein Film, der mit vielen lustigen Situationen vollgepackt war, aber eben auch seine traurigen Seiten gehabt hatte. Denn nicht nur, dass sich diese Frau wieder ihr Kind mit Gewalt aneignen wollte, das Kind war auch noch unheilbar krank und ist am Ende des Filmes gestorben.

Und das ich mir den Film irgendwann mal ansehen werde, war schon klar als er in die Kinos eingetrudelt ist. Denn Omar Sy hatte mir schon besonders gut als Behindertenpfleger im Film „Ziemlich beste Freunde“ gefallen. Dieser Film war nämlich ebenfalls erste Sahne. Also kann ich „Plötzlich Papa“ ganz klar weiterempfehlen. Und das Wärmstens!

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